• Cisco
  • Cisco Meraki
  • Fortinet
  • Hewlett Packard
  • Microsoft
  • Citrix
  • Kaspersky
  • SeeTec Videoueberwachung
  • VMware
  • Veeam
  • NetApp
  • IP Switch WhatsUp Gold
  • Pure Storage

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Keynet AG

 

1. Allgemeines

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen sind integrierter Bestandteil sämtlicher zwischen der Keynet AG und dem Kunden abgeschlossenen Verträge für den Kauf von Hardwareprodukten sowie deren Installation. Die darin enthaltenen Regelungen sind verbindlich, sofern und soweit sie durch schriftliche Parteiabrede nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurden.

 

Allfällige über die Offerten, Auftragsbestätigungen und diese allgemeinen Geschäftsbedingungen hinausreichende weitere Vereinbarungen zwischen den Parteien bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform.


2. Offerte

Auf Anfrage des Kunden erstellt die Keynet AG eine Offerte. Die Offertstellung erfolgt mangels anderer schriftlicher Mitteilung unentgeltlich. Bestellt der Kunde ohne vorgängige Offerte, so bestätigt ihm die Keynet AG diese Bestellung schriftlich. Die schriftliche Bestätigung gilt als Offerte.
An ihre Offerte ist die Keynet AG während 30 Tagen ab Datum der Offertstellung gebunden.


3. Vertragsschluss

Der Vertrag gilt als geschlossen, wenn der Kunde die Offerte der Keynet AG schriftlich akzeptiert und dies der Keynet AG innerhalb von 30 Tagen ab Datum der Offertstellung per Post schriftlich zur Kenntnis gebracht hat.


4. Kauf und Installation von Hardware
4.1 Kaufgegenstand

Gegenstand des Kaufs bilden Maschinen, Zubehöre und Ersatzteile (Ware) inklusive die für den Betrieb notwendige Dokumentation des Herstellers. Die einzelnen Komponenten sind im jeweiligen Kaufvertrag oder der Offerte näher zu bezeichnen.


4.2 Lieferung und Gefahrenübergang

Die Keynet AG sorgt dafür, dass die Lieferung zum vereinbarten Zeitpunkt an den vom Kunden bezeichneten Lieferort erfolgt. Mit der Lieferung gehen Nutzen und Gefahr der Ware auf den Kunden über. Der Kunde hat die Ware selbst dann entgegenzunehmen, wenn diese sofort erkennbare Mängel aufweist. Die Mängelbeseitigung erfolgt gemäss Ziff. 8.3. Sendet der Kunde die Ware vereinbarungswidrig doch zurück, erhebt die Keynet AG eine Wiedereinlagerungsgebühr von 10% des Warenwertes. Geöffnete Software wird keinesfalls zurückgenommen.


4.3 Installation

Erfolgt die Installation durch die Keynet AG, so erstellt diese dafür vor der Warenlieferung ein Detailkonzept. Entsprechend diesem Konzept hat der Kunde den Installationsort vor der Warenlieferung auf seine Kosten mit allen erforderlichen technischen Einrichtungen auszurüsten. Nach erfolgter Installation zeigt die Keynet AG dem Kunden die Betriebsbereitschaft an.


4.4 Kaufpreis

Der Offertpreis der Ware versteht sich rein netto in CHF, verzollt, ab Domizil der Keynet AG, exklusive Mehrwertsteuer. Steuern, Abgaben, Versicherungen, Verpackungs- und Transportkosten sowie Kosten für das Auspacken und Entsorgen von Verpackungsmaterial sind im Offertpreis nicht inbegriffen und gehen vollumfänglich zu Lasten des Kunden. Hat die Keynet AG den Warenhersteller oder – Lieferanten in einer Fremdwährung zu bezahlen, so basiert der Offertpreis in CHF auf dem Wechselkurs einer Schweizer Grossbank im Zeitpunkt der Offertstellung. Weicht der Wechselkurs um 14.15 Uhr am Tag der Bestellung um mehr als +/- 3% vom der Offerte zugrundegelegten Wechselkurs ab, wird die Kursabweichung auf den Kaufpreis in CHF übertragen.

 

Die Installationsarbeiten und die Datenaufbereitungwerden entsprechend der Offerte auf der Rechnung separat aufgeführt. Gleiches gilt für notwendiges und nicht in der Offerte aufgeführtes Installationsmaterial wie Kabel, Stecker usw.


5. Zahlungsbedingungen

Die Keynet AG stellt für die Ware und allfällige weitere durch den Kunden zu bezahlende Kosten folgende Teilrechnungen:
-30% bei Vertragsschluss;
-70% bei Lieferung (oder Teillieferung).

 

Die Installationsarbeiten, die Datenaufbereitung sowie das nicht in der Offerte aufgeführte Installationsmaterial werden im Zeitpunkt der Betriebsbereitschaft in Rechnung gestellt.

 

Die Rechnungen sind innert 30 Tagen ab Fakturadatum zur Zahlung fällig. Ohne Gegenbericht des Kunden innerhalb der Zahlungsfrist, gilt die Rechnung als genehmigt.

 

Befindet sich der Kunde mit der Zahlung im Verzug, schuldet er einen Verzugszins von 10 % p.a., und die Keynet AG ist ohne Anzeige berechtigt, weitere Lieferungen zurück zu halten. Allfällige Mahn- und Inkassokosten (auch von Dritten) werden separat in Rechnung gestellt. Das Geltendmachen von weiterem Verzugsschaden bleibt vorbehalten.


6. Eigentumsrechte

Das Eigentum an der Ware verbleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bei der Keynet AG. Diese ist jederzeit berechtigt, den Eigentumsvorbehalt im Eigentumsvorbehaltregister eintragen zu lassen.

 

Der Kunde ist verpflichtet, die ihm übergebene Ware für die Zeit bis zur vollständigen Bezahlung gegen Diebstahl und Elementarschäden zu versichern. Legt der Kunde den entsprechenden Nachweis auf Verlangen der Keynet AG nicht vor, ist die Keynet AG berechtigt, die Ware auf Rechnung des Kunden versichern zu lassen.


7. Software

Wird mit der Hardware ein Betriebssystem, ein Mikroprogramm, Firmware und/oder Standardsoftware mitgeliefert, so verbleiben die Eigentums- und Immaterialgüterrechte daran bei der Keynet AG bzw. beim Software-Hersteller. Der Kunde erwirbt nur ein beschränktes Benutzungsrecht gemäss Lizenzvertrag des Herstellers oder der Keynet AG.


8. Garantie
8.1 Garantieumfang

Die Keynet AG garantiert dem Kunden, dass die Hardware den bekantgegebenen Spezifikationen entspricht. Während der Garantieperiode behebt die Keynet AG Mängel an der gelieferten Ware. Besteht kein Wartungsvertrag, erfolgt die Mängelbeseitigung in der Regel in der Wartungsstelle der Keynet AG. Der Kunde sorgt für die Ausserbetriebsetzung der Hardware und stellt diese zum Abholen bereit. Die Wiederinbetriebnahme nach erfolgter Garantieleistung ist Sache des Kunden. Zieht es die Keynet AG vor, Garantieleistungen vor Ort zu erbringen, ist sie ermächtigt, die dafür notwendigen Ersatzteile und Werkzeuge am Installationsort aufzubewahren.

 

Für den unterbruchslosen Betrieb der Hardware übernimmt die Keynet AG keine Garantie. Für das Bereitstellen von Ausweichlösungen sowie für Sicherungsmassnahmen zum Schutz gespeicherter Daten ist der Kunde selber verantwortlich. Ersetzte Teile und Hardwareelemente gehen ins Eigentum des Lieferanten über.

 

Für Mängel, welche zufolge Standortwechsel und unsachgemässer Handhabung der Ware durch den Kunden oder Drittpersonen entstanden sind, besteht keine Garantie. Bringt der Kunde die Ware ins Ausland, verwirkt er dadurch die Garantie; vorbehalten bleibt die Fabrikgarantie des Herstellers.


8.2 Dauer der Garantie

Die Garantiedauer richtet sich nach den Angaben des Herstellers oder der entsprechenden Produktespezifikation der Keynet AG. Erfolgt keine ausdrückliche Nennung im Vertrag oder der Offerte, gilt eine Frist von 6 Monaten bzw. von 3 Monaten für Ersatzteile. Die Garantiedauer beginnt mit der Lieferung der Ware zu laufen.


8.3 Garantieansprüche des Kunden

Der Kunde hat der Keynet AG allfällige Mängel und Störungen unverzüglich schriftlich zu melden. Während der Garantiedauer steht dem Kunden anstelle der Gewährleistungsrechte des Obligationenrechts vorerst ausschliesslich das Recht auf Nachbesserung der Hardware gemäss Ziff. 8.1 zu, falls die Keynet AG nicht eine Ersatzlieferung vorzieht. Gelingt es der Keynet AG trotz wiederholter Versuche nicht, die Betriebsbereitschaft der Ware wiederherzustellen, kann der Kunde auch die Wandelung oder Minderung geltend machen.


9. Haftung

Bei schuldhafter Vertragsverletzung und/oder Schlechterfüllung des Vertrages (unter Vorbehalt der Garantie gem. Ziff. 8) haftet die Keynet AG bis höchstens 120% des Kaufpreises (inklusive Installationskosten etc.), unter Anrechnung des im Rahmen der Wandelung oder der Minderung zurückerstatteten Kaufpreises. Diese Begrenzung gilt nicht für schuldhaft herbeigeführte Personenschäden.

 

Die Haftung für Mangelfolgeschäden (Datenverluste, Schadenersatzansprüche Dritter gegen den Kunden etc.) und entgangenen Gewinn wird ausdrücklich wegbedungen.


10. Schlussbestimmungen
10.1 Wiederausfuhr

Der Kunde nimmt mit Weiterüberbindungspflicht zur Kenntnis, dass die Wiederausfuhr der Ware (in Ausnahmefällen auch deren Weitergabe im Inland) aufgrund gesetzlicher Bestimmungen grundsätzlich untersagt oder nur mit besonderer Bewilligung gestattet ist. Die Keynet AG wird dem Kunden im Rahmen der Gesuchsstellung für eine solche Bewilligung die erforderlichen Angaben über die seinerzeitige Einfuhr zur Verfügung stellen.

 

10.2 Datenschutz

Im Rahmen der Geschäftsbeziehung mit dem Kunden ist eine Bearbeitung von personenbezogenen Daten im Sinne des Datenschutzgesetzes wie z.B. Kundenadressen, Installationsort, Ansprechpartner und Spezifikation der Lieferung unumgänglich. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass die Keynet AG solche Daten innerhalb der Unternehmensgruppe im In- und Ausland bekannt geben und bearbeiten darf.


10.3 Abtretung von Rechten und Pflichten

Jede Abtretung von Rechten und Pflichten aus einem Vertragsverhältnis zwischen den Parteien bedarf der schriftlichen Zustimmung des Vertragspartners.

 

10.4 Anwendbares Recht / Gerichtsstand

Das Vertragsverhältnis zwischen den Parteien unterliegt schweizerischem Recht, insbesondere dem schweizerischen Obligationenrecht, unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11. April 1980.

 

Bei Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis zwischen den Parteien wird vor der Anrufung des Richters eine gütliche Einigung angestrebt. Sollte eine gerichtliche Beurteilung dennoch nicht verhindert werden können, gilt der jeweilige Sitz oder Wohnort der beklagten Partei als ausschliesslich er Gerichtsstand.

 

Luzern, 01. Januar 2012
AK.45242

Keynet Lotus